17. Juni 2026 · 1 Min. Lesezeit
In der lokalen Suche gefunden werden
Bei Suchanfragen mit Städtenamen gewinnt meist das Unternehmen mit den einheitlichsten Angaben, nicht das mit der besten Website.

Drei Dinge entscheiden über die lokale Suche: Entfernung, Relevanz und Bekanntheit. Die Entfernung hängt davon ab, wo sich der Suchende befindet, nicht das Unternehmen; sie lässt sich also nicht direkt steuern. Die anderen beiden liegen weitgehend in der Hand des Unternehmens.
Relevanz bedeutet, wie gut die Angaben im Profil zur Absicht der Suchanfrage passen. Die Kategorie wirkt wie eine einzelne Zeile, ist aber entscheidend: „Werbeagentur“ und „Grafikdesigner“ erscheinen bei verschiedenen Suchanfragen. Die Liste der Leistungen, die Beschreibung und die Öffnungszeiten gehören zur selben Aufgabe.
Bei der Bekanntheit ist die Einheitlichkeit der am meisten vernachlässigte Punkt. Name, Adresse und Telefonnummer müssen auf der Website, im Profil, in Verzeichnissen und auf Social-Media-Konten identisch geschrieben sein. Der Unterschied zwischen „Str.“ und „Straße“ bedeutet einem Menschen nichts und einem Abgleichsystem alles.
Fotos und Bewertungen steigern eher die Conversion als die Sichtbarkeit: Von zwei Unternehmen, die in einer Liste nebeneinanderstehen, bekommt das mit Fotos den Klick. Die praktische Regel: Fotos sollte das Unternehmen selbst und in regelmäßigen Abständen hinzufügen; Besucherfotos lassen sich nicht steuern und ziehen das Profil mit der Zeit in eine andere Richtung.
Zum Schluss sollte die Website das Profil stützen: dieselbe Adresse auf der Kontaktseite, eine antippbare Telefonnummer und ein echter Link zur Karte. Ohne diese drei findet ein Nutzer, der vom Profil kommt, keine zweite Bestätigung.
